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Narrenzunft mit Sorgenkindern / Vorbereitung auf Volksmarsch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Verlagshaus Jaumann   
Mittwoch, 21. April 2010 um 08:32 Uhr

Weniger Mitglieder, die das gleiche Arbeitspensum zu erledigen haben: Die Narrenzunft Isteiner Drübel blickte bei der Generalversammlung auf ein veranstaltungsreiches Jahr zurück. Sorgenkind bleibt allerdings der Sonntagsumzug.

Nur noch 27 Aktive zählt die Narrenzunft, das ist ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr, als noch 36 Fasnächtler mit anpackten. Die Arbeit im Verein ist aber die gleiche geblieben. Fasnachtseröffnung, Zunftabend, Guggeball, Nachtumzug, Sonntagsumzug, Kinderfasnacht, die Organisation des Volksmarsches, die Teilnahme an Straßenumzügen in anderen Gemeinden - überall sind helfende Hände gefordert.

Oberzunftmeister Markus Britsche machte bei der Generalversammlung dann auch deutlich, dass aktive Mitglieder bei den Drübel auch wirklich aktive Mitglieder sein müssen, um das Arbeitspensum zu schaffen. Zum Glück sind sie es.

Dabei hat die Zunft durchaus Rückhalt in der Bevölkerung. Die Zahl der Passivmitglieder stieg dank Neueintritten auf 93. Auch die Veranstaltungen verliefen überaus positiv, auch wenn man beim Zunftabend keine Steigerung der Besucherzahlen registrieren konnte und die Kosten deutlich über den Einnahmen lagen, was allerdings auch an einigen ausgabenträchtigen Neuerungen lag.

Sorgenkind bleibt auch der Sonntagsumzug, auch wenn in diesem Jahr einige Wagen mehr gezählt werden konnten. Dafür war der Nachtumzug gut besucht, und den Guggeball kommentierte Britsche so: Da hat alles gepasst. Allerdings bereitet der Schmutzige Dunschtig auch noch etwas Sorgen. Das Publikum werde immer jünger, sagte der Oberzunftmeister. Vor allem der mitgebrachte und vor der Halle konsumierte Alkohol gebe Anlass zum Nachdenken. Immerhin blieb man von Schlägereien verschont, die Isteiner Fasnacht blieb stets friedlich.

Trotz der angesprochenen Probleme blickte die Zunft zuversichtlich in die Zukunft. Perfekt eingespielt habe sich der Jugendstammtisch, der immer wieder auch neue Ideen entwickelt. Die Teilnahme am Glühweinmarkt und die Cocktailbar beim Narrendorf liege dort in guten Händen. Und schon gleich nach der Sommerpause will man die nächste Fasnachtssaison in Angriff nehmen und an ersten Schnitzelbänken feilen.

Zunächst sind die Narren aber bei einem anderen Großereignis eingespannt: Am 1. Mai organisieren sie zum 40. Mal den Volksmarsch rund um den Isteiner Klotzen.